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Burg Löcknitz

Die Burg Löcknitz ist eine Burg im Gemeindegebiet von Löcknitz im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns, von der heute nur noch Reste, wie der achteckige Bergfried erhalten sind.



Die Slawenburg „Lokenitza“ war ursprünglich wahrscheinlich aus einem Pfahlwerk mit Balken erbaut worden und durch einen Ringwall mit Palisaden und Gräben umgeben und schützte die Furt durch die Randow. Im 13. Jahrhundert wurde dann eine deutsche Burg aus Mauerwerk errichtet. [1] Die Dörfer Bismark (heute Bestandteil der Gemeinde Ramin), Plöwen und Bergholz gehörten damals auch zur Burg.



Bereits um das Jahr 1124 ist ein slawischer Burgvogt „Conrad de Lokeniz“ bekannt, jedoch ohne nähere Angaben oder direkter Verbindung zu Löcknitz. In einer Schenkungsurkunde des Herzogs Bogislaw II. von Pommern aus dem Jahre 1212 ist als Zeuge dann u.a. ein „Thomas de Lokenitz“, wahrscheinlich als bischöflicher Vogt der Burg Löcknitz aufgeführt.


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Gemäß den Kirchenstatuten des Bistums Cammin gehörte das „castrum Lokenitze cum opido“ wohl bereits seit der Gründung des Bistums 1175 bis zum Jahr 1385 zu den Tafelgütern des dortigen Bischofs. [2]

Löcknitz war wegen seiner Lage an der Furt am Fluss Randow und an der Grenze zwischen Pommern und Brandenburg oft umkämpft. Es gehörte von frühester Zeit an bis 1250 zu Pommern. Mit dem Vertrag von Landin wechselte Löcknitz dann in einem Gebietstausch zur Mark Brandenburg über, wo es bis 1390 verblieb. Von 1390 bis 1468 gehörte es dann erneut zu Pommern.

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Das Schloss wurde 1851 grundlegend renoviert und Wohnungen eingerichtet, die bis zur baupolizeilichen Sperrung des Schlosses 1958 genutzt wurden. [11] Danach stand es leer, verfiel und wurde 1985 gesprengt. Von der Burganlage sind heute nur noch Teile, wie der achteckige Bergfried, einige Nebengebäude, Mauerreste und das Kellergewölbe vorhanden. Der Bergfried und die Kellergewölbe werden vom Löcknitzer Fremdenverkehrs- sowie Heimat- und Burgverein genutzt. Die Reste der ehemaligen Burganlage, insbesondere die Nebengebäude, sind in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.

Textquelle: wikipedia.de