Die Natur ist eine Meisterkünstlerin...Ich bin nur ein Staunender und möchte mit meinen Bildern davon künden...
 

 Auf historischen Mauern

 

Knapp 60 km von Berlin am östlichen Rand des Oderbruchs gelegen.

 

 

Kloster Zehden

 

Seit über sieben Jahrhunderten űberragen die Klostermauern das malerische Zehden. Sie waren Zeugen blutiger Konflikte und romantischer Rendezvous, sahen die Armut von Kriegszeiten, die Pracht kőniglicher Hőfe, religiősen Wandel und den Niedergang von Vőlkern...

Die Geschichte des Klosters ist so reich und verwickelt wie die Geschichte Vorpommerns...

. 1266 - Es entsteht ein Zisterzienserinnenkloster in Zehden; anfangs noch arm, wird es mit der Zeit mächtiger und reicher und besitzt bald Ländereien von der Grősse eines heutigen Kreises; űber drei Jahrhunderte prägt das Kloster die Entwicklung Zehdens und seiner Umgegend und spielt eine beteutende Rolle bei der Christianisierung Vorpommerns; zeitweise gehőrt es zum Kreuzritterstaat.


. 1555 - Nach Reformation und Säkularisierung hőrt das Kloster auf zu bestehen; die letzten Nonnen verlassen es im Jahre 1611, als das Kloster in den Staatsbesitz des Kurfürsten von Brandenburg űbergeht.


. 1631 - Der schwedische König Gustav Adolf kommt nach Zehden und befiehlt während des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648) von dort aus seine Armee; 1637 ist Zehden wieder Schlachtfeld und wird dabei stark zerstört; ein ähnliches Schicksal widerfährt dem Kloster.


. 1641 - Der Kurfürst von Brandenburg baut den westlichen Flűgel des Klosters im Stil eines barocken Jagdhauses wieder auf.


. 1699 - Ein großer Brand in Zehden zerstört die Klosterkirche; das wiederaufgebaute Klostergebäude dient nun in geeigneter Form der Repräsentation.


. 1850 - Auf den Grundmauern des Westflügels entsteht das Königliche Postamt von Zehden.


. 1946 - Ein weiteres Feuer zerstőrt das Gebaude, das von nun an 50 Jahre lang als Ruine sein Dasein fristet.


. 1997 - Das Kloster geht in private Hände űber. Nach acht Jahren sorgfältigster Instandsetzung unter der Aufsicht des Wojewodschaftskonservators fűr Altertűmer lebten die alten Mauern wieder auf. Die Verbindung von wirtschaftlicher Nutzung (Hotel und Restaurant) und einmaliger Atmosphäre vergangener Epochen liessen das aussergewőhnliche Denkmal in altem Glanz wiedererstrahlen.